Kunst- und Dramatherapie
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erleben - erkennen - handeln

 

Dramatherapie

"Wenn ich in die Dramatherapie komme ist das für mich, wie Samstag oder Sonntag, weil am Samstag oder Sonntag geht es mir immer gut."                                                                                                                                                                                     - Klientenaussage

Dramatherapie gehört zu einem der fünf Spezialgebiete der Kunsttherapie. Sie ist eine körperorientierte Therapieform, die bewusst auf die heilenden Aspekte des Theaters in der Einzel- und Gruppensitzung setzt. Dramatherapie ist für alle ab dem 5. Lebensjahr bis ins hohe Alter.

Dramatherapie beinhaltet vielseitige therapeutische Ansätze und wird praktiziert in Spitälern, Kliniken, Familien- und Altersbetreuung, Schulen, Gemeinwesen, Rehabilitationszentren, Gefängnissen, etc. Sie ist auch ein wertvolles Instrument für die Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen, wo die Sprache eine Kommunikationsbarriere sein kann.

Dramatherapie kann sowohl als Haupttherapie, wie auch als Kombination mit anderen Therapien besucht werden.

In der Dramatherapie müssen sie nicht Theater spielen können. Die Grundmethoden: Embodiment, Projektion und Rolle kennen Sie schon aus Ihrem Alltag. Im Embodiment (Verkörperung) werden wir den Kontakt zum eigenen Körper finden und lernen die eigenen Emotionen besser zu regulieren und zu beeinflussen. In der Projektion arbeiten wir mit Figuren, Farben, Ton, Sand, Aufstellungs- und Psychodramaelementen, um Erfahrungen, Beziehungen, Gefühle und Erlebnisse besser zu verarbeiten und zu verstehen. Das Rollenrepertoire ermöglicht es verschiedene Situationen zu erforschen, zu erleben und Handlungsmöglichkeiten spielerisch auszuprobieren.  Im Rollenspiel kommt Bewegung, Mimik, Stimme, Spiel, Geschichten, Masken, Mythen und Rituale in Einsatz. "Dramatherapie verbindet das experimentelle Theater mit der humanistischen und existenziellen Psychologie. Vom Theater nimmt sie das Konzept des Tuns/des Spielens (Aktion) und des Experimentierens von uns selbst innerhalb des sicheren Rahmens der dramatischen Realität. Von der humanistischen und existenziellen Psychologie nimmt sie den Glauben an die innere Stärke - und nicht die Theorie der Pathologie."(S.Pendzik)

„Sage es mir und ich werde es vergessen.

Zeige es mir und ich werde es verstehen.

Lass es mich tun und ich werde es können.“

                                                          Konfuzius

Dramatherapie kann für die Prävention, Erziehung, Therapie, Rehabilitation und für persönliches Wachstum eingesetzt werden. Sie begleitet und unterstützt in Krankheits- und Krisensituationen, fördert gesundheitsrelevante Strukturen und Prozesse, baut die Selbstwirksamkeit und Autonomie auf und verstärkt die gesunden Anteile der Persönlichkeit. In der Dramatherapie steht der Mensch als Ganzes im Zentrum, ohne Teilung nach psychisch oder somatisch (körperlich).

In der Dramatherapie nutze ich alles, was Sie mit sich bringen: das, was Sie gut kennen, was Ihnen vertraut ist, was Sie lieben oder hassen, was Sie denken und sprechen, Ihre Lieblingsbilder, Filmszenen, Geschichten oder Anekdoten, Ihre Gesten und Körperhaltung, Ihre Krankheit und Ihre Gesundheit, Ihre Schmerzen und Ihr Wohlbefinden. Weil das alles zu Ihnen gehört und nur Sie durch den Ausdruck Ihres Selbst' im kunsttherapeutischen Prozess eine Lösung finden und sich für eine Veränderung entscheiden können.

Die kreativen Methoden der Dramatherapie setze ich auch in der Supervision ein. Die Klienten sind immer die Experten, die im Prozess die Kraft ihrer Ressourcen und Fähigkeiten erleben, die Hindernisse und Widerstände erkennen und durch das bewusste Handeln den Alltag verändern und das Kohärenzgefühl stärken, das für die Gesundheit wichtig ist.

- erleben - erkennen - handeln -

Die drei wichtigen Schritte, um Ihr Ziel zu erreichen.

Habe ich ihr Interesse geweckt? Rufen Sie mich an und lassen Sie uns darüber sprechen.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

 Dramatherapie - Projekte


Presse

"Tagesschau und Meteo mal anders" Der Landbote, Mittwoch, 22. März 2017.